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Standard CMOS Setup
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Option |
Einstellung |
Beschreibung |
IDE
Primary Master
IDE Primary Slave
IDE Secondary Master
IDE Secondary Slave
|
Auto
Auto
Auto
Auto |
Sollte nach einer
neu eingebauten Festplatte der Computer nicht mehr starten, dann müssen
Sie die automatische Erkennung (Auto)
für diese Platte ausschalten und dafür auf
User einstellen. Anschließend müssen Sie
die Werte der Festplatte manuell eingeben. Haben Sie in Ihrem Computer
eine SCSI-Festplatte, dann stellen Sie die Optionen auf
None. |
Drive A
Drive B |
1.44MB, 3.5 in.
None |
Haben Sie kein
Diskettenlaufwerk mehr, dann geben Sie bei der ersten Option auch
None ein. |
| Halt On |
All, But Keyboard |
Bei dieser Option
wird angegeben, wie das BIOS beim Booten mit Fehlern umgehen soll. |
BIOS Features Setup
| Option |
Einstellung |
Beschreibung |
| Boot
Sequence |
C, A,
CDROM |
Mit dieser Option
wird bestimmt, auf welchem Laufwerk das BIOS zuerst nach dem
Betriebssystem suchen soll. |
| Quick Power On Self
Test |
Enabled |
Beim Start testet
das BIOS einige Komponenten. Den Speicher prüft es mindestens dreimal.
Wenn die Option auf Enabled
steht, dann wird nur ein Testlauf vorgenommen. |
| Swap Floppy Drive |
Disabled |
Meist lässt sich zum
Booten von Diskette nur das Laufwerk A nutzen. Wenn die Option auf
Enabled steht,
dann wird bei zwei Diskettenlaufwerken der Laufwerksbuchstabe A und B
getauscht, ohne die Laufwerke neu verkabeln zu müssen. |
| Boot Up Floppy Seek |
Disabled |
Mit dieser Option
wird das Diskettenlaufwerk getestet. Steht diese Option auf
Disabled, bootet der
Computer schneller. Das Starten von Diskette lassen beide Einstellungen
zu. |
| Virus Warning |
Enabled |
Das BIOS gibt eine
Warnung aus, wenn auf den MBR (Master Boot Record) der Festplatte
zugegriffen wird. Wird ein Bootmanager benutzt oder Windows neu
installiert, dann muss die Option auf
Disabled gestellt werden. |
CPU Internal Cache
External Cache |
Enabled
Enabled |
Diese beiden
Optionen für den Zwischenspeicher im Prozessor sollten immer
eingeschaltet sein. |
| Video BIOS Shadow |
Disabled |
Mit dieser Option
wird der Code des Grafikkarten-Bios vom langsamen ROM ins schnelle RAM
verlagert. Wird oft im DOS-Modus gearbeitet, dann sollte die Option auf
Enabled
stehen. |
C8000-CBFFF Shadow
CC000-CFFFF Shadow
D0000-D3FFF Shadow
D4000-D7FFF Shadow
D8000-DBFFF Shadow
DC000-DFFFF Shadow |
Disabled
Disabled
Disabled
Disabled
Disabled
Disabled |
Mit diesen Optionen
können bestimmte Speicheradressen für einige Geräte reserviert werden,
die bei Enabled
in das RAM verlagert werden. |
OS Select For DRAM
> 64MB
|
Non-OS2 |
Diese Option ist für
das Betriebssystem OS/2 bestimmt, da das OS/2 die Größe des
Arbeitsspeichers auf eine andere Weise ermittelt. Ist auf dem Computer
das OS/2 installiert, dann muss auf Enabled
gestellt werden damit Zugriff auf den gesamten RAM-Speicher besteht. Das
Betriebssystem erkennt sonst nur maximal 64 MB RAM. |
BIOS Flash
Protection
|
Enabled |
Diese Option schützt
das BIOS davor überschrieben zu werden. Vor einem BIOS-Update muss
dieser Schutz ausgeschaltet werden. |
PCI/VGA Palette
Snoop
|
Disabled |
Mit dieser Option können Sie
einen anderen Farbsatz im 256-Farben-Modus einer Grafikkarte verwenden.
Die Option sollte nur auf Enabled
gesetzt werden, wenn im 256-Farben-Modus gearbeitet wird und die Farben
falsch auf dem Bildschirm erscheinen. |
Chipset Features Setup
| Option |
Einstellung |
Beschreibung |
DRAM
Frequency
|
Auto |
Mit der Einstellung
Auto
konfiguriert das BIOS den Speichertakt automatisch. Läuft der Computer
instabil, dann muss die Frequenz manuell eingegeben werden.
Bei PC-100-SDRAM, wählen Sie
100 MHz.
Bei PC-800-Rambus, wählen Sie
400 MHz. |
CPU:DRAM Clock
Ratio
|
Auto |
Funktioniert die
automatische Voreinstellung nicht, geben Sie den Speichertakt manuell
ein, und zwar als Verhältnis zum Takt des FSB (Front Side Bus). Wenn
also die CPU mit 100 MHz FSB-Takt läuft und PC-133-SDRAM verwendet wird,
dann wählen Sie die Einstellung 100:133
oder 3:4. |
DRAM CAS Latency
Time
|
3 |
Diese Option gibt
an, wie lange der Chipsatz warten muss, bevor gültige Daten am Ausgang
des Moduls anliegen. Sie müssen den Takt eingeben, der auf Speichermodul
steht z.B. "PC133-322"
steht für ein PC-133-Modul, das den Takt 3
benötigt (erste Zahl nach dem -). |
DRAM RAS to CAS
Delay
|
2 |
Eine Speicherzelle
wird durch eine Zeilen- und eine Spaltenadresse angesprochen. Die Anzahl
der Takte, die der Chipsatz nach dem Anlegen der Zeilenadresse warten
muss, bevor er die Spaltenadresse nennen darf. Der optimale Wert steht
auf einem Afkleber z.B. "PC133-322"
erfordert 2 Takte (zweite Zahl nach dem -). |
DRAM RAS Precharge
Time
|
2 |
Mit dieser Option
wird die Zeitspanne eingestellt, die der Chipsatz nach dem Auslesen
einer Speicherzelle warten muss, bevor er die nächste Zeilenadresse
anlegen darf. Der optimale Wert steht auf einem Aufkleber z.B. "PC133-322"
kommt mit 2 Takten aus (dritte Zahl nach dem -). |
Delayed Transaction
|
Enabled |
Damit blockieren
ISA-Geräte den PCI-Bus nicht unnötig lange. Die Daten werden in einem
Puffer im Chipsatz ausgetauscht, der die Daten an den PCI-Bus
weiterleitet. PCI-Geräte arbeiten dadurch schneller. |
AGP Aperture Size
|
64 |
Mit dieser Option
wird angegeben, wieviel RAM der Grafikchip direkt ansprechen kann, um
z.B. Texte zu speichern. Weniger als 32 MB sollte nicht angegeben
werden, da sonst die Leistung gemindert wird. |
Memory Hole At
15M-16M
|
Disabled |
Wenn die Option
aktiviert ist, wird das RAM um 1 MB verkleinert. Diese Option wird nur
für sehr alte ISA-Karten benötigt. |
PnP/PCI Configuration Setup
| Option |
Einstellung |
Beschreibung |
PNP OS
Installed
|
No |
Mit der Einstellung
No
konfiguriert das BIOS alle Komponenten. Bei
Yes oder
Enabled können durch
das BIOS Konflikte ausgelöst werden, die die Boot-Hardware betreffen. |
Reset Configuration
Data
|
Disabled |
Stellen Sie diese
Option nur dann auf Enabled,
wenn der Computer nach einer Hardware-Änderung nicht mehr hochgefahren
wird und eine Meldung "Invalid System Configuration Data" erscheint,
oder wenn Sie gerade ein BIOS-Update durchgeführt haben. Dann löscht das
BIOS den ESCD-Speicher (Extended System Configuration Data) beim
nächsten Booten und beschreibt den Speicher neu. Dieser Speicher enthält
Einträge über alle Komponenten und deren Ressourcen. |
Resources
Controlled By
|
Auto |
Das BIOS verteilt
die Ressourcen automatisch. Wenn nicht Plug&Play-fähige ISA-Karten
benutzt werden, dann müssen Sie Manual
einstellen und die Ressourcen selbst zuweisen. |
Assign IRQ For VGA
|
Enabled |
Damit bekommt die
Grafikkarte immer einen IRQ, unabhängig von anderen Einstellungen. Bei
Disabled kann
es vorkommen, dass die Grafikkarte keinen IRQ bekommt. Eventuell
funktioniert sie dann gar nicht, nur mit geringer Auflösung, oder der
Bildschirminhalt wir zu langsam aufgebaut. |
Integrated Peripherals Setup
| Option |
Einstellung |
Beschreibung |
On-Chip
Primary PCI IDE
On-Chip Secondary PCI IDE
|
Enabled
Enabled |
Der EIDE-Controller
regelt den Datenaustausch zwischen CPU und Festplatte bzw. CD-Laufwerke
und Brenner. Der Controller besitzt zwei Signalkanäle, "Primary" und "Secondary".
Wird bei beiden Enabled
eingestellt, dann können bis zu vier EIDE-Geräte benutzt werden. |
IDE Primary Master
PIO/UDMA
IDE Primary Slave PIO/UDMA
IDE Secondary Master PIO/UDMA
IDE Secondary Slave PIO/UDMA |
Auto
Auto
Auto
Auto |
Mit dieser Option
wird festgelegt, mit welcher Geschwindigkeit EIDE-Geräte Daten lesen
oder schreiben. |
Onboard Serial Port
1
Onboard Serial Port 2
|
Auto
Auto |
Viele Hauptplatinen
eine oder mehrere serielle Schnittstellen. Mit der Einstellung
Auto ermittelt das
BIOS selbstständig die Adresse der COM-Ports. Nur bei
Ressourcen-Konflikten wählen Sie eine andere Adresse aus den angebotenen
Einstellungen. |
UART Mode Select
|
Normal |
Mit der Einstellung
Normal wird
die zweite serielle Schnittstelle als COM-Port verwendet. Wenn Sie einen
Infrarot-Adapter anschließen, dann muss diese Option geändert werden. |
Onboard Parallel
Port
|
Auto |
Standardadresse ist
378/IRQ7. Mit der Einstellung Auto
kann das BIOS eine andere Adresse konfigurieren, falls es bei der
Standardadresse Probleme gibt. |
Parallel Port Mode
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ECP+EPP |
ECP (Enhanced
Capability Port) ist die schnellste Betriebsart, weil sie die
Datenkomprimierung beherrscht. EPP (Extanded Parallel Port) arbeitet wie
ECP standardmäßig bidirektional. Beide schaffen eine Datenrate von rund
500 Kbps bis 2 Mbps. |
EPP Mode Select
|
EPP 1.9 |
EPP 1.9 ist Teil des
offiziellen Standards der parallelen Schnittstelle und
abwärtskompatibel. Nur wenn das Gerät am Parallel-Port nicht richtig
funktioniert, sollten Sie EPP 1.7
einstellen. |
ECP Mode Use DMA
|
3 |
Im ECP-Modus
benötigt die parallele Schnittstelle einen DMA-Kanal. Die CPU wird
entlastet, da der Parallel-Port direkt mit dem Arbeitsspeicher Daten
austauscht. Die Einstellung ändern Sie nur, wenn durch einem anderem
Gerät dieser DMA-Kanal besetzt ist. |
USB Device
|
Enabled |
Mit der Enstellung
Enabled wird der
integrierte USB-Controller im Chipsatz aktiviert und die USB-Ports
können benutzt werden. Wenn Sie keine USB-Geräte nutzen, dann stellen
Sie diese Option auf Disabled.
Somit wird ein IRQ für andere Komponente frei. |
USB Keyboard
Support
|
Enabled |
Wenn Sie eine
USB-Tastatur oder eine USB-Maus nutzen, dann muss diese Option auf
Enabled
gesetzt sein. |
IDE HDD Block Mode
|
Enabled |
Im Block Mode
überträgt die Festplatte mehrere Sektoren auf einmal, das erhöht die
Transferrate. Nur bei älteren Festplatten kann es Probleme geben.
Stellen Sie dann die Option auf Disabled. |
Wegen den verschiedenen BIOS-Versionen können die
Optionen in der Bezeichnung etwas abweichen |